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Brachymetatarsie - seltene angeborene Knochenwachstumsstörung

Bei der Brachymetatarsie handelt sich um eine relativ seltene angeborene Knochenwachstumsstörung eines Mittelfußknochens.
Meistens ist der vierte Mittelfußknochen betroffen, der das Längenwachstum früher als die anderen Knochen einstellt. Einer von etwa 3000 Menschen ist hiervon betroffen, Mädchen ca. 26 mal häufiger als Jungen.

Die sichtbare Folge ist, dass der betroffene Zeh kürzer wirkt als die anderen, obwohl er selbst in der Regel eine normale Länge hat.

Neben dem ästhetisch störenden Erscheinungsbild, unter dem viele Betroffene ganz besonders leiden, kommt es nicht selten aufgrund der gestörten Lastverteilung auch zu Beschwerden im Bereich des Vorfußes.
Es stehen verschieden Operationsmethoden zur Verfügung, die je nach anatomischen Voraussetzungen und Wünschen der PatientInnen angewendet werden:

  • die One-Stage-Verlängerung des Knochens in einem Schritt mit einen kleinen Transplantat (Eigen- oder Fremdknochen von einer Knochenbank)

oder bei sehr starken Verkürzungen

  • die schrittweise Verlängerung mit einem Distraktor (Fixateur intern oder extern) über wenige Wochen. Ein weiterer Eingriff zur Entfernung des Distraktors ist nach der Knochenheilung hierbei erforderlich.

Diese OP-Methode der One stage Verlängerung  wurde bei ARS PEDIS so weit verfeinert, dass in manchen Fällen sogar Verlängerungen bis zu 2cm möglich sind – außerdem eine Nachbehandlung im Verbandschuh ohne Gehstützen.


Nachbehandlung: Die komplette Nachbehandlungsdauer ist je nach OP-Methode und Korrekturausmaß individuell verschieden (2-6 Monate).

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