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Morton-Neuralgie - schmerzhafte Reizung der Nerven

Als Morton-Neuralgie wird eine schmerzhafte Reizung / Verdickung der Nerven bezeichnet, die unterhalb der Mittelfußknochen zu den Zehen ziehen. Ursache ist meistens eine Überlastung dieses Bereichs durch unzureichende Lastaufnahme des ersten Mittelfußknochens (Hallux valgus). Typisch für eine Morton´sche Neuralgie sind „ziehende“, elektrisierende Beschwerden, die besonders beim Tragen fester Schuhe auftreten.

Die Diagnose wird in erster Linie klinisch  im Rahmen einer Untersuchung gestellt (sogenannter Mulder-Test). Weitergehende Untersuchungen wie z.B. ein MRT können folgen, sind aber oft nicht zwingend erforderlich.

Wenn entlastende Einlagen nicht helfen, und / oder die eigentliche Ursache nicht behoben werden kann (z.B. durch eine Hallux valgus-Operation), kann versucht werden, ein Cortison-Präparat an Ort und Stelle zu spritzen. Hilft die gut oder zumindest etwas, darf so eine Injektion noch 1-2 mal wiederholt werden. Hilft dies nicht oder nicht dauerhaft, kann der Nerv operiert werden.

Es gibt zwei OP-Methoden bei der Morton-Neuralgie:

1. Neurolyse:
Der Nerv wird ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom nur „befreit“, bleibt also an Ort und Stelle

2. Exzision:
Der verdickte Nerv wird heraus operiert. Dies geht mit einer leichten Gefühlsminderung im Bereich der von ihm versorgten Zehen einher, die aber im Alltag nicht auffällt.

Da beide Operationsmethoden ihre Vor- und Nachteile haben und die Heilungschancen bei beiden „nur“ bei ca. 85% liegen, wird bei ARS PEDIS häufig erst während der OP entschieden, welche Methode individuell sinnvoller erscheint.

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